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Hochbeete an der Kaiserpfalz

Mittelalterliche Kräuter

Karolingische Hochbeete an der Kaiserpfalz

Ein karolingischer Garten an der Kaiserpfalz?!

Die Landgüterverordnung Capitulare de villis vel curtis imperialibus regelte die Bewirtschaftung der Hofgüter Karls des Großen. Über 90 verschiedene Heilpflanzen, Obst- und Fruchtgehölze sowie Gemüsesorten sollten an jedem Stützpunkt angebaut werden. 
Nach diesem Vorgaben wurde vermutlich auch an der Paderborner Pfalz ein Garten angelegt. Wo sich dieser befand, lässt sich heute allerdings nicht mehr feststellen. In den 2021 angelegten Hochbeeten wird eine Auswahl an Pflanzen aus der Verordnung angebaut. Neben den dort genannten lateinischen Namen sind auf den Schildern auch der deutsche Volksname und die korrekte botanische Bezeichnung der Art zu lesen.

In Kooperation mit der Pauline-von-Mallinckrodt-Schule werden die Pflanzennamen auf der Beschriftung auch in Braille zu lesen sein.

Hochbeete im NovemberSonderprojekt Grubenbraten

Ende August haben wir uns auf den Weg ins archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen gemacht, um dort mit unseren Kollegen das Experiment "Grubenbraten" zu starten.

Obwohl wir uns bei den Experimenten zum mittelalterlichen Kochen eigentlich immer darum bemühen, dass man alles in der Küche des 21. Jahrhunderts zubereiten kann, ist dieses Experiment eine Ausnahme. Wer allerdings Platz und Gelegenheit hat, im Garten eine Grube zu graben, kann selbstverständlich auch dieses mittelalterliche Mahl nachkochen.

Viel Spaß dabei!

zum Rezept: Grubenbraten

Grubenbraten (LWL/Karl)