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CREDO – Christianisierung Europas im Mittelalter

26. Juli bis 3. November 2013

Wie wurde Europa christlich? Was wissen wir über die Glaubensvorstellungen der Menschen, bevor sie mit dem Christentum in Kontakt kamen? Die Ausbreitung des Christentums in Europa war Thema der großen kunst- und kulturhistorischen Mittelalter-Ausstellung.

Der Anlass: Im Jahr 313 wurde mit der Mailänder Vereinbarung der römischen Kaiser Konstantin und Licinius das Christentum erstmals als Religion toleriert – ein Wendepunkt, der für den weiteren Verlauf und die Ausbreitung des Christentums von entscheidender Bedeutung war. 2013 jährte sich diese Übereinkunft zum 1700. Mal.

Die Ausstellung zeigte hochkarätige Exponate aus ganz Europa, darunter Werke aus Museen, Bibliotheken und Sammlungen in Warschau, London, Oslo, Paris, Berlin, Dublin und Rom. Seltene Papyrusfragmente mit Briefen des Apostels Paulus, Schatzkunst aus der Merowingerzeit, irische Vortragekreuze, slawische Idole oder auch kunstvoll geschnitzte skandinavische Stabkirchenportale vermittelten den Besuchern ein eindrucksvolles Panorama der Geschichte der Christianisierung.

Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck und erfreute sich der besonderen Wertschätzung durch den Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Kultur (Pontificium Consilium de Cultura), Gianfranco Kardinal Ravasi.