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Archäologie. Fotografien von Thomas Kalak

22. Februar bis 7. Mai 2017

Die Bilder, die er auf Ausgrabungen und in den Arbeitsräumen der Archäologen in Westfalen gemacht hat, sind bereits im Düsseldorfer Landtag zu sehen gewesen. Der Münchner Fotograf Thomas Kalak öffnet mit seinem Blick auf den ganz normalen Alltag der Wissenschaftler, Grabungstechniker, Restauratoren, Grabungshelfer, Studenten und der Museumsmitarbeiter die Augen der Betrachter für die vielfältige Arbeitswelt der Archäologie. Die Ausgrabungen und Kampagnen der LWL-Archäologie für Westfalen haben ihm dafür "Modell gestanden". Und mit ihr ein wichtiger Auftrag: Das Erforschen, Dokumentieren und der Erhalt von Bodendenkmälern. Damit zeichnen die Archäologen die kulturelle Entwicklung der Menschheit nach.

Mit der Kamera auf Streifzug

Die Bilder, die er auf Ausgrabungen und in den Arbeitsräumen der Archäologen in Westfalen gemacht hat, sind bereits im Düsseldorfer Landtag zu sehen gewesen. Der Münchner Fotograf Thomas Kalak öffnet mit seinem Blick auf den ganz normalen Alltag der Wissenschaftler, Grabungstechniker, Restauratoren, Grabungshelfer, Studenten und der Museumsmitarbeiter die Augen der Betrachter für die vielfältige Arbeitswelt der Archäologie. Die Ausgrabungen und Kampagnen der LWL-Archäologie für Westfalen haben ihm dafür "Modell gestanden". Und mit ihr ein wichtiger Auftrag: Das Erforschen, Dokumentieren und der Erhalt von Bodendenkmälern. Damit zeichnen die Archäologen die kulturelle Entwicklung der Menschheit nach.

Im Mittelpunkt der Fotoausstellung im Museum in der Kaiserpfalz standen also nicht spektakuläre Aufnahmen der Pyramiden oder der Akropolis, sondern Ansichten mitten aus Westfalen. Sie zeigten Archäologen, Restauratorinnen, Studenten und Grabungshelferinnen bei der Arbeit in Haltern, Münster, Herne oder Paderborn. Denn auch hier liegen wertvolle Kulturschätze verborgen. Sie zu finden, auszugraben, zu dokumentieren, zu schützen und aufzubewahren ist das Ziel der LWL-Archäologie für Westfalen und folgt denselben systematischen Verfahren überall auf der Welt - ob in Ägypten, Griechenland oder Westfalen.

Zu sehen waren also Bilder aus dem Alltag der Archäologie im Spannungsfeld von Rettungsgrabung und Forschungsgrabung, von Denkmalerhalt und Denkmalverlust. Die Ausstellung zeigte Einblicke in die Alltagswelt der Mitarbeiter: zwischen Verfärbungen im westfälischen Sand und monumentalen Steinbauten unter der Erde, zwischen Baucontainer und Baustellenklo, zwischen Hightechgerät und Zeichenrahmen, zwischen fensterlosem Magazin und dem Aufbau einer Großausstellung in den archäologischen Museen. Diese Gegensätze machen die besondere Sicht des Künstlers auf das Feld der Archäologie aus.

Thomas Kalak, geboren 1965, lebt und arbeitet in München. In den späten 70er/frühen 80er Jahren machte er sich einen Namen in der europäischen Skater-Szene. 1985 begann er dort auch seine Arbeit als Fotograf. Seit 1990 erweitern urbane Themen sein Repertoire mit dem Blick in internationale Metropolen jenseits der touristischen Eindrücke. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen für Fotografie und Design, wie den IF Design Award, den Deutschen Fotobuchpreis und den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausstellung "Archäologie" ist nach dem gleichnamigen Fotoband benannt und war nach Stationen in Düsseldorf und Münster bis zum 7. Mai 2017 in Paderborn zu sehen.

Exponat
Schubkarre vor einem Abraumhaufen. Dahinter eine gebückte Person von hinten.
Exponat
Blick auf einen Schnitt mit Treppen im Befund.